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Einsatz 11/2011

Brandeinsatz (F3) 26.04.2011

11. Dienstag, 26.04.2011,  Großalmerode, In den Steinen

Alarmierungsstichwort: BE (F3) - Brennt Getränkemarkt (Alarmübung)

Alarmierungszeit: 18:25 Uhr

Eingesetzte Kräfte: 37

Eingesetzte Fahrzeuge: ELW 1, TLF 16/25, LF 10/6, GW-N, LF10/6 FF Rommerode, SEG DRK Großalmerode

Einsatzende: 20:30 Uhr


Tonstadtwehr übt Personenrettung aus brennendem Getränkemarkt

Bei der traditionellen Osterübung der Freiwilligen Feuerwehr Großalmerode am 26.04.2011 haben die Feuerwehrfrauen und -männer, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Rommerode und der SEG des DRK Großalmerode (Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuz) die Personenrettung bei einem Brand in einem Getränkemarkt geübt.

Gem. dem Übungsszenario brannte es in einem ca. 570 qm großen Getränkemarkt, ersten Meldungen zufolge wurden vier Personen im Gebäude vermisst. Diese Meldungen wurden im Laufe der Übung geändert, schlussendlich waren fünf Personen vermisst und mussten gerettet werden. In dieser sich rasant entwickelnden Lage entschied die Einsatzleitung unter Führung von Stadtbrandinspektor Kurt Studenroth, mit fünf Trupps (= vier Trupps á zwei Feuerwehrleute und ein Trupp á drei Feuerwehrleute) unter Atemschutz (umluftunabhängige Atemluftversorgung über Pressluftatmer), die vermissten Personen im Brandobjekt zu suchen. Nach ihrer Rettung wurden die Verletzten dem DRK zur weiteren Versorgung übergeben. Hierzu hatte die SEG ein Versorgungszelt aufgebaut, in welchem die Patienten erstversorgt wurden, bevor sie mit RTWs abtransportiert werden konnten. Insg. waren rund 40 Einsatzkräfte (Feuerwehr und DRK) im Einsatz.

Nach etwas mehr als zwei Stunden, inkl. der notwendigen Nacharbeiten, konnte die Übung beendet werden und der gemütliche Teil des Abends wurde bei belegten Brötchen und Getränken eingeläutet. Die Verpflegung wurde von der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Großalmerode vorbereitet, den Kameraden hierfür auf diesem Wege herzlichen Dank.

Wie sich bei der Übung gezeigt hat, ist eine solche Schadenslage im Ernstfall nur mit einem extrem großen Aufgebot an schnell verfügbaren Atemschutzgeräteträgern zu bewältigen. Vermisste Personen in einem Brandobjekt müssen binnen 17 Minuten nach Brandausbruch aus dem Brandrauch gerettet werden, wenn noch eine Überlebenschance für sie bestehen soll (O.R.B.I.T.-Studie). Dank dem guten Ausbildungsstand der Almeröder Feuerwehrleute und ihrer hohen Motivation sind alle Voraussetzungen gegeben, eine solche Schadenslage auch in der Realität bewältigen zu können. Was die Freiwillige Feuerwehr jedoch dringend braucht, sind Freiwillige - Freiwillige, die diesen lebensrettenden Dienst für ihre Mitmenschen ausführen wollen.

Wer sich also vorstellen kann, in seiner Freizeit Leben zu retten, die / der melde sich bei ihrer / seiner Freiwilligen Feuerwehr. Für Großalmerode kann man sich unter www.feuerwehr-grossalmerode.de oder bei der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 05604/9335-15 informieren.

Ihre Freiwillige Feuerwehr zählt auf sie.













Bilder: © Thomas Kolassa

Aktualisiert (Dienstag, den 17. Mai 2011 um 20:24 Uhr)

 
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