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Hilfeleistungseinsatz (H 1 - Ölspur) 24. Freitag, 15.09.2017 Alarmierung [ ... ]


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Aktuelles

Trauer um Kurt Ludolph


Die Freiwillige Feuerwehr Großalmerode trauert um ihr langjähriges Mitglied Kurt Ludolph, der uns für immer verlassen hat.


Aktualisiert (Samstag, den 15. Juli 2017 um 09:49 Uhr)

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Einsatzübung Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfall

Am 28.04.2017 führte die Freiwillige Feuerwehr Großalmerode-Kernstadt eine Alarmübung durch, bei welcher die technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall geübt wurde. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall (Alleinunfall) mit zwei eingeklemmten Personen in einem PKW, zusätzlich hatte der PKW nach dem Unfall Feuer gefangen.


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Fotos: Thomas Kolassa

Aktualisiert (Freitag, den 12. Mai 2017 um 17:32 Uhr)

 

Einsatzstichworte im Land Hessen


Viele Bürgerinnen und Bürger sind mitunter verwundert, warum die Feuerwehr bei Einsätzen in einer gewissen Stärke anrückt.

Oftmals wird die aufgebotene Anzahl an Fahrzeugen und Einsatzkräften als zu groß empfunden.

Anbei geben wir Ihnen einen Runderlass der Hessischen Landesregierung zur Kenntnis, welcher einheitlich und für ganz Hessen verbindlich regelt, bei welchem Einsatzstichwort wie viele Feuerwehrkräfte zu alarmieren sind.

Die Festlegung, welches Einsatzstichwort bei welchem Einsatz gewählt wird, trifft im Werra-Meißner-Kreis die zentrale Leitstelle in Eschwege auf Basis der Angaben, welche diese von den Anrufern bekommt, welche die 112 gewählt haben, um die Feuerwehr zu rufen.

Die örtlichen Feuerwehren, also auch wir in Großalmerode haben keinen Einfluss darauf, nach welchem Einsatzstichwort alarmiert wird. Wird jedoch nach einem gewissen Einsatzstichwort alarmiert, so muss die örtliche Feuerwehr mit der Anzahl von Einsatzkräften ausrücken, die das Einsatzstichwort vorsieht.

Hier die zwei Einsatzstichworte "F 1" und "F 2" als Beispiel:



Hier nun der o.g. Runderlass im Wortlaut:

Gemeinsamer Runderlass des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport
(HMdIS) und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) zur Festlegung
der Einsatzstichworte für Brand-, Hilfeleistungs- und Rettungsdiensteinsätze








Gemeinsamer Runderlass des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport
(HMdIS) und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) zur Festlegung
der Einsatzstichworte für Brand-, Hilfeleistungs- und Rettungsdiensteinsätze
Bei dem neu gefassten gemeinsamen Runderlass des Hessischen Ministeriums des Innern und
für Sport (HMdIS) und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) zur
Festlegung der Einsatzstichworte für Brand-, Hilfeleistungs- und Rettungsdiensteinsätze handelt
es sich um eine allgemeine Weisung nach § 6 Abs. 3 Satz 2 des Hessischen Rettungsdienstgesetzes
(HRDG) vom 16. Dezember 2010 ( GVBl. I S. 646), geändert durch Gesetz vom 13. Dezember
2012 (GVBl. S. 622), die sich an die Zentralen Leitstellen (Integrierten Leitstellen) nach
§ 54 des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (HBKG) in der Fassung vom 14.
Januar 2014 (GVBl. S. 26) richtet.
Angesichts der verbindlichen Vorgaben der Meldebilder und Einsatzstichworte für die Zentralen
Leitstellen (Integrierten Leitstellen) ist es im Hinblick auf die gewollte Sicherstellung einer landesweit
einheitlichen Alarmierung erforderlich, dass auch die gemeindlichen Feuerwehren für
die Brand- und Hilfeleistungseinsätze sowie die Landkreise und kreisfreien Städte für die Rettungsdiensteinsätze
bei ihren Alarm- und Ausrückeordnungen die Meldebilder und Einsatzstichworte
anwenden. Dabei ist im Bedarfsfalle eine weitere Untergliederung der einzelnen Einsatzstichworte
unter Voranstellung des jeweils angegebenen Einsatzstichwortes zulässig (z.B.
F2 W für Wohnungsbrand oder F2.1 für Wohnungsbrand). Dadurch werden eine Verbesserung
der Dispositionssicherheit und eine Verkürzung der Reaktionszeiten - insbesondere bei der
Erstalarmierung durch die Zentralen Leitstellen (Integrierten Leitstellen) - erreicht und die
Grundlagen für eine landesweit einheitliche Alarmierung fortgeschrieben.
Den in dem gemeinsamen Runderlass zunächst abstrakt beschriebenen einsatztaktischen Parametern
werden von den jeweils zuständigen Dienststellen die konkreten Fahrzeugalarmierungen
zugeordnet. Mit der abstrakten Formulierung wird vermieden, dass der Einsatz von Fahrzeugen
vorgegeben wird, die im jeweiligen Einzugsbereich nicht verfügbar sind. Ergänzend wird
darauf hingewiesen, dass bei allen Atemschutzeinsätzen die Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 und
bei allen Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern die Feuerwehr-Dienstvorschrift 500 zu
berücksichtigen sind.
Im Einvernehmen zwischen den Leiterinnen und Leitern der Berufsfeuerwehren, den Leiterinnen
und Leitern der Feuerwehren in Städten mit mehr als 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern
bzw. den Kreisbrandinspektorinnen und Kreisbrandinspektoren und den Trägern des Rettungsdienstes
sind über die nachfolgende Liste hinaus die erforderlichen ortsbezogenen Einsatzmittel
zu ergänzen.
Ebenfalls zu ergänzen sind die Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Betrieben und Einrichtungen
(z. B. Polizei, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Bauaufsichtsbehörden, Umweltamt,
Wasserbehörde, Wasser- und Schifffahrtsamt, Veterinäramt, Luftaufsicht, Forstdienststelle,
Energieversorgungsunternehmen, Notfallmanager der DB AG, Bezirksschornsteinfegerinnen
und Bezirksschornsteinfeger), die je nach Bedarf zusätzlich zu benachrichtigen oder zu informieren
sind. Da bei den vorgenannten Ergänzungen die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt
werden müssen, wird von einer allgemeinen Festlegung abgesehen.
Die Einsatzstichworte gelten landeseinheitlich. Daher wurde bei der Erarbeitung der Meldebilder
auf die Bezeichnung von Sonderobjekten (z.B. Altenheime, Krankenhäuser, Tunnel oder Industrieanlagen)
verzichtet. Für die Sonderobjekte sind objektbezogene Alarm- und Ausrückeordnungen
im gleichen Verfahren von den o.g. Beteiligten zu erstellen, abzustimmen und umzusetzen.
Die Begriffe „große Anzahl von Menschenleben in Gefahr“ und „mehrere Personen verschüttet/
eingeklemmt“ sind relativ zu betrachten und von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Sie
sollen eine Eskalation des Meldebildes vermitteln. Dabei sind „mehrere Personen“ immer in der
Anzahl größer eins, aber nicht zwingend zwei.
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Dieser gemeinsame Runderlass wird im Staatsanzeiger für das Land Hessen veröffentlicht und
tritt am 1.Januar 2016 in Kraft. Er tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft.
Anlage
Wiesbaden, den 05. November 2015
Im Auftrag Im Auftrag
( Milberg ) ( Dr. Hölz )
Hessisches Ministerium des Hessisches Ministerium für
Innern und für Sport Soziales und Integration
- V 11 - 65 b 02.07 - 01 - 09/001 - - V - 1 a - 18 r - 2200 -
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 3
F 1 Brand
- PKW
- Mülltonne
- Gerümpel im Freien
- Grasfläche
oder
- ähnliche Meldebilder
- gelöschtes Feuer
- Nachschau
Taktische Einheit:
Löschmittel:
Atemschutz:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Staffel
500 Liter Wasser
1 Atemschutztrupp
--
außerhalb geschlossener
Ortschaften:
Löschfahrzeug mit Tank > 1.600 l
F 2 Brand
- Wohnungsbrand
- Dachstuhlbrand
- Kellerbrand
- Zimmerbrand
- Kaminbrand
oder
- Rauchentwicklung
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Rettungsgerät:
Atemschutz:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
1.000 Liter Wasser
4-teilige Steckleiter oder
2 Multifunktionsleitern
3 Atemschutztrupps
1 Belüftungsgerät
ELW 1
R 1
Sofern nach örtlicher Bebauung
erforderlich:
+ 1 Hubrettungsfahrzeug
außerhalb geschlossener
Ortschaften:
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
F 2 Y Brand
in Wohngebäuden
mit Menschenleben in
Gefahr
wie F 2,
aber 4 Atemschutztrupps
Rettungsdienst-Stichwort: R 2
+ wie F 2
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 4
F 3 Ausgedehnter Brand in
Sondergebäuden
- Hochhaus
- Gewerbebetrieb
- Schreinerei
- Kfz-Werkstatt
- Pension
- Lagerplatz
- Produktions- und/oder
Lagergebäude
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Atemschutz:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
3 Gruppen
3.600 Liter Wasser
5 Atemschutztrupps
1 Belüftungsgerät
ELW 1
R 1
+ Gefahrstofferkundungsgruppe
+ ELW 2
sofern nach örtlicher Bebauung
erforderlich:
+ Hubrettungsfahrzeug
bei Gefahrgut:
+ wie H Gefahr 2
außerhalb geschlossener
Ortschaften:
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
F 3 Y Ausgedehnter Brand in
Sondergebäuden
mit Menschenleben in
Gefahr
wie F 3, aber mit 6 Atemschutztrupps + ELW 2
Rettungsdienst-Stichwort: R 2
+ wie F 3
+ Rettungsdienst-Stichwort MANV
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 5
F 4 Brand
als Großschadenslage
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Atemschutz:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
6 Gruppen
8.000 Liter Wasser
10 Atemschutztrupps
2 Hubrettungsfahrzeuge
1 GW-AS / AB-AS
1 Belüftungsgerät
1 Gefahrstofferkundungsgruppe
ELW 2
R 1
+ Hubrettungsfahrzeug
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
+ Sonderlöschmittel
+ GW-G / AB-G
F BMA Brand
- Meldung einer
Brandmeldeanlage
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Rettungsgerät:
Atemschutz:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Staffeln
1.000 Liter Wasser
4-teilige Steckleiter oder
2 Multifunktionsleitern
3 Atemschutztrupps
1 Belüftungsgerät
ELW 1
--
sofern nach örtlicher Bebauung
erforderlich:
+ Hubrettungsfahrzeug
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 6
F BUS Y Brand
eines besetzten Busses
- Reisebus
- Bus des ÖPNV
- Schulbus
mit großer Anzahl von
Menschenleben in Gefahr
wie F 3, aber mit 5.000 Liter Wasser + 240 Liter Schaummittel, 6
Atemschutztrupps + ELW 2
Rettungsdienst-Stichwort: MANV …
+ PSNV
außerhalb geschlossener
Ortschaften:
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
F FLUG 1 Y Brand nach Flugunfall
- Kleinflugzeug
- Sportmaschine
- Segelflieger / Paraglider
- Hubschrauber
- Heißluftballons
- Militärmaschine
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Atemschutz:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
2.500 Liter Wasser
240 Liter Schaummittel
4 Atemschutztrupps
1 Technischer Hilfeleistungssatz
ELW 1
R 2
+ Tanklöschfahrzeuge
+ RW
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 7
F FLUG 2 Y Brand nach Flugunfall
- Großflugzeug
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Atemschutz:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
6 Gruppen
15.000 Liter Wasser
1.500 Liter Schaummittel
10 Atemschutztrupps
1 Technischer Hilfeleistungssatz,
1 GW-AS / AB-AS
1 GW-L / AB-Schlauch mit
2.000 m B-Schlauchleitung
1 GABC-Zug
2 RW
1 Hubrettungsfahrzeug
ELW 2
MANV …
+ Tanklöschfahrzeuge
+ weitere GW-L / AB-Schlauch mit
2.000 m B-Schlauchleitung +
ausreichend FPN
+ PSNV
F GAS 1 Brand
- einzelner Gasflaschen
- einer Gasleitung
wie F 2 + Löschpulver +
Wärmeschutzbekleidung + Ex-Warngerät
Rettungsdienst-Stichwort: --
+ P 250 (FwA)
+ RW
außerhalb geschlossener
Ortschaften:
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 8
F GAS 2 Brand eines
- Gastanks
- Gastankfahrzeugs
- Gaskesselwagens
wie F 3 + 5.000 Liter Wasser + Löschpulver +
Wärmeschutzbekleidung + 1 Ex-Warngerät
Rettungsdienst-Stichwort: R 1
+ wie F GAS 1
F LKW / F Zug Brand eines
- LKW
- Busses ohne
Personen
- Schienenfahrzeugs
(Triebfahrzeugs, Waggons,
Personenzugs, U- /
S-Bahn-Zug, Güterzugs)
ohne Menschenleben in
Gefahr
- einer landwirtschaftlichen
Arbeitsmaschine in Feldgemarkung
(z.B. Mähdreschers)
wie F 2 aber mit 5.000 Liter Wasser + 240 Liter Schaummittel
Rettungsdienst-Stichwort: --
+ RW
+ weitere Sonderlöschmittel
+ GW AS / AB-AS
außerhalb geschlossener
Ortschaften:
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
bei Gefahrgut:
+ wie H GEFAHR 2
bei Schienenfahrzeugen in
Tunnelanlagen:
+ Tunnel-Sondereinsatzmittel
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 9
F ZUG Y Brand eines
- Schienenfahrzeugs
- Triebfahrzeugs
- Waggons
- Personenzugs
- U- / S-Bahn-Zug
- Güterzugs
mit großer Anzahl von
Menschenleben in Gefahr
wie F 4 + 240 Liter Schaummittel
Rettungsdienst-Stichwort: MANV …
+ RW
+ weitere Sonderlöschmittel
+ PSNV
außerhalb geschlossener
Ortschaften (objektabhängig):
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
bei Gefahrgut:
+ wie H GEFAHR 2
in Tunnelanlagen:
+ Tunnel-Sondereinsatzmittel
F RWM Brand
- Meldung eines
ausgelösten (Heim-)
Rauchwarnmelders
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Rettungsgerät:
Atemschutz:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Gruppe
1.000 Liter Wasser
4-teilige Steckleiter oder
2 Multifunktionsleitern
2 Atemschutztrupps
1 Belüftungsgerät
--
--
Sofern nach örtlicher Bebauung
erforderlich:
+ Hubrettungsfahrzeug
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 10
F SCHIFF 1 Brand
- eines Sportboots
- eines Segelboots
- einer Yacht
wie F 2 + 2 MZB / RTB + 1 Tauchergruppe
Rettungsdienst-Stichwort: R 1
+ weitere MZB / RTB
+ GW-Wasserrettung
+ GW-G / AB-G
+ Ölsperre
F SCHIFF 2 Brand
- eines Frachtschiffes
wie F 3 + 2 MZB + Tauchergruppe + ELW 2
weitere Einsatzmittel
+ auf Rhein, Main + Neckar: 1 Feuerlöschboot (FLB) /
Hilfeleistungslöschboot
(HLB)
Rettungsdienst-Stichwort: R 1
+ weitere FLB / HLB / MZB
+ GW-Wasserrettung
+ Hubrettungsfahrzeug
+ GW-AS / AB-AS
+ GW-G / AB-G
+ Ölsperre
+ Tanklöschfahrzeuge
F SCHIFF 2 Y Brand
- eines Personenschiffes
- einer Personen- oder
Fahrzeugfähre
mit großer Anzahl von
Menschenleben in Gefahr
wie F 3 + 2 MZB + 1 Tauchergruppe + ELW 2
weitere Einsatzmittel
+ auf Rhein, Main + Neckar: 2 Feuerlöschboote (FLB) /
Hilfeleistungslöschboote
(HLB)
Rettungsdienst-Stichwort: MANV…
+ wie F SCHIFF 2
+ Hubrettungsfahrzeug
+ PSNV
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 11
F SCHIFF 2
GEFAHR
Brand eines Schiffes mit
Gefahrgut
- Tankschiff
- Containerschiff
- Frachtschiff
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Atemschutz:
Einsatzmittel:
+ auf Rhein, Main + Neckar:
+ auf sonstigen Gewässern:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
6 Gruppen
1.500 Liter Schaummittel
Löschpulver
5 Atemschutztrupps
Wärmeschutzbekleidung
1 Tauchergruppe
1 GABC-Zug
2 Feuerlöschboote (FLB) /
Hilfeleistungslöschboote
(HLB)
2 MZB
ELW 2
R 1
wie F SCHIFF 2
+ RW
+ weitere Sonderlöschmittel
F WALD 1 Brand
- eines Waldes oder einer
Wiese mit geringer oder
keiner Ausbreitungsgefahr
oder
- unbekannte Lage in Wald
und Wiese
Taktische Einheit:
Löschmittel:
Atemschutz:
weitere Einsatzmittel:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Gruppe
1.600 Liter Wasser
2 Atemschutztrupps
ggf. Filtergeräte
Feuerpatschen
--
+ Tanklöschfahrzeuge
Einsatzstichworte für Brandeinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 12
F WALD 2 Brand
- eines Waldes oder
einer Wiese mit der Gefahr
der weiteren Ausdehnung
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Atemschutz:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
3 Gruppen
8.000 Liter Wasser
4 Atemschutztrupps
ggf. Filtergeräte
Feuerpatschen
ELW 1
--
+ Tanklöschfahrzeuge
+ GW-L / AB-Schlauch mit 2.000 m
B-Schlauchleitung + ausreichend
FPN
+ ELW 2
+ Hubrettungsfahrzeuge
(zur Beobachtung der Lage)
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 13
H 1 - Wasser im Keller
- Wasserrohrbruch
- Tür- und Fenstersicherung
- Baum oder Gegenstand
auf der Straße
- Tier in Not oder Unfall
mit Tier
- einfache technische
Hilfeleistung an Bächen,
Seen oder in Hafenbereichen
- Ölspur
- Kleine Mengen Betriebsstoffe
aufnehmen
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheit:
Einsatzmittel:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Staffel
1 feuerwehrtechnische Grundausstattung,
ggf. Zusatzbeladung
„Technische Hilfeleistung“
--
+ erforderliche Zusatzausrüstung
+ Hubrettungsfahrzeug
+ RW
bei Einsätzen an Gewässern:
+ 1 MZB / RTB
+ Tauchergruppe
H 1 Y - Notfall-Türöffnung
- Person im Aufzug
- Tragehilfe für den
Rettungsdienst
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheit:
Einsatzmittel:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Staffel
1 feuerwehrtechnische Grundausstattung,
ggf. Zusatzbeladung
„Technische Hilfeleistung“
R 1
+ Hubrettungsfahrzeug
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 14
H 2 - Fahrzeug umgestürzt
- Bauunfall
- Gerüsteinsturz
- Kran umgestürzt
- Unfall mit Einsturz von
beteiligten Objekten
ohne Menschenleben in Gefahr
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheit:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Gruppe mit
technischen Komponenten
ELW 1
--
+ RW
+ GW-L
H ABST Y Person
- in Absturzgefahr
- droht zu springen
Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
1 Sprungrettungsgerät
1 Hubrettungsfahrzeug
1 Gerätesatz „Absturzsicherung“
ELW 1
R 2
+ Berg-/Höhenrettung
+ Luft-/Hubschraubergestützte
Berg- und Höhenrettung
H ELEK Unfall in großen elektrischen
Anlagen / Hochspannungsanlagen
Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Gruppe
1 Elektrowerkzeugsatz
ELW 1
R 2
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 15
H EINST Y - Gebäudeeinsturz
- Bauunfall
- Gerüsteinsturz
- Kran umgestürzt
- Unfall mit Einsturz von
beteiligten Objekten
- Person verschüttet
mit Menschenleben in
Gefahr
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheiten:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
3 Gruppen mit
technischen Komponenten
1 Hubrettungsfahrzeug
1 Hebekissen
ELW 1
R 2
+ wie H 2
+ ELW 2
+ Berg-/Höhenrettung
+ Luft-/Hubschraubergestützte
Berg- und Höhenrettung
+ Rettungshunde
+ Technische Ortungsgeräte
(THW-Fachgruppe Ortung)
H FLUSS Einfache technische Hilfeleistung
auf Flüssen
Taktische Einheit:
Einsatzmittel
+ auf Rhein, Main + Neckar:
+ auf sonstigen Flüssen:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Gruppe
1 Feuerlöschboot (FLB) /
Hilfeleistungslöschboot
(HLB) / MZB
1 MZB
--
+ weitere FLB / HLB / MZB
+ Tauchergruppe
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 16
H FLUSS Y Person in Fluss Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
+ auf Rhein, Main + Neckar:
+ auf sonstigen Flüssen:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
1 Tauchergruppe
2 Feuerlöschboote (FLB) /
Hilfeleistungslöschboote
(HLB) / MZB
2 MZB
ELW 1
R 2
+ weitere MZB / RTB
+ GW-Wasserrettung
+ Eisrettungsgerät
H WASS Y Person in Wasser
- Bach
- See
- Hafenbereich
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
1 Tauchergruppe
1 MZB / RTB
ELW 1
R 2
+ weitere MZB / RTB
+ GW-Wasserrettung
+ Eisrettungsgerät
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 17
H GAS 1 Gasgeruch Taktische Einheit:
Atemschutz:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
1 Gruppe
2 Atemschutztrupps
1 Ex-Warngerät
1 Belüftungsgerät
ELW 1
--
Bei Verdacht auf Kohlenmonoxid:
+ Kohlenmonoxid-Warn- +
-Messgerät
H GAS 2 Unfall mit
- Gasausströmung
Beschädigung
- einer Gasleitung
- eines Gastanks
- eines Gastankfahrzeugs
- eines Gaskesselwagen
Taktische Einheiten:
Atemschutz:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen mit technischer und
Brandschutz-Komponente
4 Atemschutztrupps
1 Gefahrstofferkundungsgruppe
ELW 1
R 1
+ wie F GAS 2
+ Löschpulver
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 18
H GEFAHR 1 Unfall mit
- Chemikalien
- größeren Mengen Öl
- einzelnen Gebinden
(Benzin, Säure o. ä.)
Austritt von Gefahrstoff
Taktische Einheiten:
Atemschutz:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen mit
Gefahrgutausrüstung
4 Atemschutztrupps
1 Messkomponente
ELW 1
R 1
+ Dekon-Einheit
+ Gefahrstofferkundungsgruppe
H GEFAHR 2 Unfall mit Gefahrstoffaustritt
eines
- Tankfahrzeugs
- Tankcontainers
- Kesselwaggons
Taktische Einheiten:
Löschmittel:
Atemschutz:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen mit
Gefahrgutausrüstung
1 GABC-Zug
5.000 Liter Wasser
240 Liter Schaummittel
4 Atemschutztrupps
ELW 2
R 1
+ GW-AS / AB-AS
+ GW-L
H KLEMM 1 Y Person eingeklemmt in
- PKW / LKW nach VU
- Kfz / Maschine
Person verschüttet
Taktische Einheiten:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen mit
technischen Komponenten
ELW 1
R 2
+ RW
+ Rettungsplattform
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 19
H KLEMM 2 Y Mehrere Personen
eingeklemmt in
- Bus nach VU
- Kfz / Maschine
Mehrere Personen
verschüttet
Taktische Einheiten:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
4 Gruppen mit
technischen Komponenten
ELW 2
MANV …
+ RW
+ Rettungsplattform
+ PSNV
H ÖL FLUSS Öl auf Fluss Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
+ auf Rhein, Main+ Neckar:
+ auf sonstigen Flüssen:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
1 Ölsperre
1 Feuerlöschboot (FLB) /
Hilfeleistungslöschboot
(HLB) / MZB
1 MZB
ELW 1
--
+ weitere FLB / HLB / MZB
+ Ölsanimat
+ GW-G / AB-G
+ RW
+ GW-L
H ÖL WASS Öl auf Gewässer
- Bach
- See
- Hafenbereich
oder
- ähnliche Meldebilder
Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
1 Ölsperre
--
+ MZB
+ Ölsanimat
+ GW-G / AB-G
+ RW
+ GW-L
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 20
H
RADIOAKTIV
Unfall mit radioaktiven
Stoffen
Taktische Einheiten:
weitere Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen mit
Gefahrgutausrüstung
1 Strahlenschutzausstattung
1 GW-AS / AB-AS
ELW 1
R 1
+ GABC-Zug
+ GW-L
+ ELW 2
H SCHIFF - Havarie oder Kollision
eines Frachtschiffes
- Schiff auf Grund gelaufen
oder droht zu sinken
- größerer Wassereintritt
in Boot / Schiff
Taktische Einheiten:
Einsatzmittel
+ auf Rhein, Main + Neckar:
+ auf sonstigen Flüssen:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
3 Gruppen
1 Feuerlöschboot (FLB) /
Hilfeleistungslöschboote
(HLB)
2 MZB
ELW 1
R 1
+ weitere FLB / HLB / MZB / RTB
+ Tauchergruppe
+ GW-Wasserrettung
+ Hubrettungsfahrzeug
+ GW-G / AB-G
+ Ölsperre
+ RW
+ ELW 2
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 21
H SCHIFF Y Havarie oder Kollision
- eines Personenschiffs
- einer Personen- oder
Fahrzeugfähre
mit großer Anzahl von
Menschenleben in Gefahr
Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
+ auf Rhein, Main + Neckar:
+ auf sonstigen Flüssen:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
6 Gruppen
1 Tauchergruppe
2 Feuerlöschboote (FLB) /
Hilfeleistungslöschboote
(HLB)
2 MZB
3 MZB
ELW 2
MANV…
+ weitere FLB / HLB / MZB / RTB
+ GW-Wasserrettung
+ 2 Hubrettungsfahrzeuge
+ GW-G / AB-G
+ Ölsperre
+ RW
+ PSNV
H ZUG 1 Y - Person unter Zug /
U- / S-Bahn /
Straßenbahn
- Kollision eines Zuges
mit einem Straßenfahrzeug
Taktische Einheiten:
Einsatzmittel:
Führungskomponente:
Rettungsdienst-Stichwort:
2 Gruppen
technische Komponente
1 RW
ELW 1
R 2
+ Hebegeräte
in Tunnelanlagen:
+ Tunnel-Sondereinsatzmittel
Einsatzstichworte für Hilfeleistungseinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 22
H ZUG 2 Y - Unfall eines Zuges /
einer U- / S-Bahn /
Straßenbahn
- Kollision zweier Züge
mit großer Anzahl von
Menschenleben in Gefahr
wie F 4 + RW
Führungseinheit: ELW 2
Rettungsdienst-Stichwort: MANV …
+ PSNV
in Tunnelanlagen:
+ Tunnel-Sondereinsatzmittel
Einsatzstichworte für Rettungsdiensteinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 23
K Qualifizierter Krankentransport;
ärztliche Einweisung
(sofort durchzuführender,
disponibler oder vorbestellter
Krankentransport).
1 KTW / MZF
R 0 Notfalleinsatz unterhalb der
Indikationsliste für den Notarzt,
deren Dringlichkeit nicht
so groß ist, dass die Anordnung
von Sondersignalen erforderlich
wäre.
1 RTW / MZF (ohne Sondersignal) Bei Bedarf können auch mehrere
RTW / MZF zum Einsatz kommen.
R 1 Notfalleinsatz unterhalb der
Indikationsliste für den Notarzt,
jedoch so dringlich, dass
der Gebrauch von Sondersignalen
angeordnet werden
muss.
1 RTW / MZF (mit Sondersignal) Bei Bedarf können auch mehrere
RTW / MZF zum Einsatz kommen.
R 2 Notfalleinsatz mit einem
Notarztsystem; bei allen akut
lebensbedrohlichen Situationen,
die der Indikationsliste
für den Notarzt entsprechen.
1 RTW / MZF + 1 NEF / RTH / ITH
oder
1 NAW
Bei Bedarf können auch mehrere
RTW / MZF und NEF zum Einsatz
kommen.
Einsatzstichworte für Rettungsdiensteinsätze
Alarmdurchsage Erstalarmierung
Einsatzstichwort
Meldebild Einsatztaktische Parameter Zusätzliche Einsatzmittel
nach Lage
Seite 24
R 3 Notarzteinsatz alleine; bei
akut lebensbedrohlichen Situationen,
die der Indikationsliste
für den Notarzt entsprechen
(z. B. bereichsübergreifender
Notarzteinsatz).
1 NEF / NAW / RTH / ITH (allein, ohne RTW)
Ersatzweise können bei R 1 ausschließlich zum Schutz der Einsatzkräfte eingesetzt werden:
- ehrenamtlich besetzte Rettungsmittel mit einem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand der Regelversorgung,
- Feuerwehrfahrzeuge, wenn sie mindestens einen Notfallkoffer, ein EKG-Sichtgerät mit Defibrillator, eine Absaugung, eine Schaufeltrage oder ein
Spineboard mitführen und die Besatzung über den Ausbildungsstand der Regelversorgung verfügt.
Bei Meldebildern mit gemeldeten verletzten oder erkrankten Personen oder in Fällen, bei denen dies zu vermuten ist, sind Rettungsmittel der Regelvorhaltung
nach HRDG zu alarmieren.Gemeinsamer Runderlass des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport
(HMdIS) und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) zur Festlegung
der Einsatzstichworte für Brand-, Hilfeleistungs- und Rettungsdiensteinsätze

Aktualisiert (Sonntag, den 16. April 2017 um 18:14 Uhr)

 

Verbrennen von Grünabfällen


Verbrennen von Grünabfällen

Jedes Frühjahr und jeden Herbst hört man regelmäßig dieselben Klagen: Pflanzliche Abfälle werden in Nachbars Garten unerlaubt verbrannt, ganze Ortsteile werden "eingenebelt". Dabei ist das Verbrennen von Grünabfällen nur im Ausnahmefall erlaubt, und dann nur unter strengen Auflagen und Bedingungen.

Nach Möglichkeit sollte ganz darauf verzichtet werden  - nicht nur der Nachbarn zuliebe, sondern auch zum Schutz der Umwelt und der Tierwelt. Gerade im Verdichtungsraum gilt es, alle Maßnahmen zur Luftreinhaltung konsequent zu nutzen. Landwirtschaftliche Abfälle und Gartenabfälle sollten am besten verwertet werden. Man kann die Grünabfälle verrotten lassen, indem man sie liegen lässt, untergräbt, unterpflügt oder auf dem eigenen Grundstück kompostiert. Darüber hinaus können die Gartenabfälle dem Kompostplatz übergeben werden. Die Kompostierung stellt eine ökologisch vernünftige und auch ökonomisch sinnvolle Lösung dar. Sie lehnt sich an den natürlichen Stoffkreislauf an, schont Ressourcen und kann zur Verbesserung der Fruchtbarkeit von Böden und gärtnerischen Substraten beitragen. Die Verwertung von Grünabfällen hat daher klaren Vorrang vor der Verbrennung. Lediglich mit Feuerbrand befallenes Pflanzenmaterial darf nicht in die Kompostierung gegeben werden, da der Erreger nur durch Verbrennen sicher abgetötet wird. Nach der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen ist das Verbrennen von landwirtschaftlichen Abfällen und Gartenabfällen nur unter sehr strengen Voraussetzungen zulässig. Im innerörtlichen Bereich besteht ein grundsätzliches Verbrennungsverbot. Im Außenbereich dürfen pflanzliche Abfälle nur verbrannt werden, wenn sie auf dem betreffenden Grundstück anfallen, und sie dem Boden aus landbautechnischen Gründen oder wegen ihrer Beschaffenheit nicht zugeführt werden können. Auch in diesem Fall sind jedoch wichtige Regeln zu beachten:

Die Abfälle dürfen nur unter ständiger Aufsicht von einer zuverlässigen Person bei trockenem Wetter von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr, samstags von 8.00 bis 12.00 Uhr verbrannt werden. Die Abfälle müssen so trocken sein, so dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen. Zum Entfachen des Feuers dürfen keine zusätzlichen Stoffe verwendet werden, die eine Personengefährdung herbeiführen können oder zu starker Rauch- oder Geruchsbelästigung führen. Das Abbrennen  ist so zu steuern, dass das Feuer unter ständiger Kontrolle gehalten wird. Dabei ist möglichst gegen den Wind zu verbrennen. Bei aufkommendem starken Wind oder, wenn durch starke Rauchentwicklung eine Verkehrsbehinderung oder eine erhebliche Belästigung der Allgemeinheit eintritt, ist das Feuer zu löschen. Vor Verlassen der Abbrandstelle ist durch die Aufsichtsperson sicherzustellen, dass Feuer und Glut erloschen sind. Die Verbrennungsrückstände sind unverzüglich in den Boden einzuarbeiten.

Folgende Mindestabstände sind einzuhalten:

  1. 100 m von zum Aufenthalt bestimmten Gebäuden, Zelt- oder Lagerplätzen;
  2. 35 m von sonstigen Gebäuden;
  3. 5 m zur Grundstücksgrenze;
  4. 100 m von Bundesautobahnen und autobahnmäßig ausgebauten Fernverkehrsstraßen,
    zu Lagern mit brennbaren Flüssigkeiten oder mit Druckgasen, zu Betrieben, in denen explosionsgefährliche Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden;
  5. 50 m von sonstigen öffentlichen Verkehrswegen;
  6. 100 m von Naturschutzgebieten, von Wäldern, Mooren und Heiden;
  7. 20 m von Baumalleen, Baumgruppen, Einzelbäumen, Schutzpflanzungen, Naturdenkmälern und nicht abgeernteten Getreidefeldern.

Im Umkreis von

  1. 4 km um den Startbahnbezugspunkt von Verkehrsflughäfen und
  2. 3 km um den Startbahnbezugspunkt von Verkehrslandeplätzen, Sonderlandeplätzen und Segelfluggeländen

ist das Verbrennen nur mit Zustimmung der örtlichen Luftaufsichtsstellen oder Flugleitungen zulässig. Wenn innerhalb der Mindestabstände brennbare Gegenstände oder Pflanzen vorhanden sind, ist ein Sicherheitsstreifen von 5 m Breite durch Umpflügen oder Fräsen anzulegen, damit ein Übergreifen des Feuers vermieden wird.

Das Verbrennen von Stroh auf abgeernteten Getreidefeldern und das Verbrennen von nicht nur unbedeutenden Mengen anderer pflanzlicher Abfälle ist der zuständigen Ordnungsbehörde mindestens zwei Werktage vor Beginn anzuzeigen. Diese kann zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderliche Anordnungen treffen, insbesondere hinsichtlich der Aufsicht und der Bereitstellung von Feuerlöschgeräten.

Die Anzeige muss enthalten:

  1. Lage und Größe des Grundstücks, auf dem die Abfälle verbrannt werden sollen,
  2. Art und Menge des Abfalls,
  3. Namen, Alter und Anschriften der Aufsichtspersonen.

Die Anzeige wird in der Gemarkung Großalmerode vom Ordnungsamt der Stadt Großalmerode entgegen genommen.

Beim Verbrennen von Stroh auf abgeernteten Getreidefeldern gilt außerdem folgendes:

  1. Es müssen mindestens zwei zuverlässige Aufsichtspersonen abgestellt werden.
  2. Es ist ein Sicherheitsstreifen von 5 m Breite rund um die abzubrennende Fläche durch Umpflügen oder Fräsen anzulegen.
  3. Zusammenhängende Flächen über 3 ha sind im Abstand von 80 bis 100 m durch Sicherheitsstreifen von 5 m Breite zu unterteilen.
  4. Die so entstandenen Teilflächen dürfen nur nacheinander, d. h. nach Erlöschen der vorherigen Teilfläche, abgebrannt werden.

Verstöße gegen die Bestimmungen der Verordnung sowie das Nichtanzeigen einer Verbrennung stellen gemäß § 69 Abs 1 des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftgesetz) eine Ordnungswidrigkeit dar und können durch das Regierungspräsidium mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet werden. Darüber hinaus muss der Betroffene ggf. auch für die Kosten eines von ihm verursachten Feuerwehreinsatzes aufkommen.





Aktualisiert (Samstag, den 15. April 2017 um 22:13 Uhr)

 

Jahreshauptversammlung 2017



EINLADUNG ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG


Sehr geehrte Mitglieder,

verehrte Damen und Herren,


der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Großalmerode e.V. sowie die Wehrführung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Großalmerode-Kernstadt laden Sie hiermit zur Jahreshauptversammlung 2017 ein.

Die Versammlung findet am Samstag, den 18.02.2017 um 17:30 Uhr in der Gaststätte „Zur Krone“ in Großalmerode statt.


TAGESORDNUNG:

1) Eröffnung und Begrüßung

2) Totenehrung

3) Verlesen des Protokolls 2016

4) Berichte

i. Vorsitzender

ii. Wehrführer

iii. Musikzug

iv. Ehren- und Altersabteilung

v. Jugendwart

vi. Kassierer

vii. Kassenprüfer

5) Diskussion über die Berichte

6) Wahlen

i. Vorstandswahlen

a. 2. Kassierer

ii. Kassenprüfer

a. Zwei Kassenprüfer

7) Gäste haben das Wort

8) Ehrungen

9) Verschiedenes

10) Schlusswort


Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen bis spätestens 11.02.2017 dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

Anzug: Dienstanzug für aktive Feuerwehrleute

Mit kameradschaftlichem Gruß


Der Vorstand / die Wehrführung








Aktualisiert (Samstag, den 21. Januar 2017 um 19:15 Uhr)

 
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